Berufshaftpflichtversicherung

Berufshaftpflichtversicherung für Ärzte & Zahnärzte

Worum geht es?

Eine Berufshaftpflichtversicherung tritt für den Schaden ein, sollte der behandelnde Arzt im Rahmen seiner Tätigkeit einen Behandlungsfehler verursacht haben. Grundsätzlich werden durch die Versicherung Schadensersatzansprüche abgedeckt, die sich aus der Ausübung des ärztlichen Berufs ergeben.

Als Ärzte und Zahnärzte sind wir tägliche dem Risiko von "vermeintlichen" bzw. echten  Fehlbehandlungen ausgesetzt. Vor diesem potenziell hohen finanziellen Risiko müssen wir uns schützen.

Ihr Thomas Ackermann | Arzt

Welche Personen sind von der Berufshaftpflichtversicherung gedeckt?

Ein angestellter Arzt in einem Krankenhaus oder Praxis ist in der Regel über die Betriebshaftpflichtversicherung des Arbeitgebers für den Bereich der Dienstaufgaben (mit-)versichert.
 
Unabhängig davon empfiehlt es sich für Mediziner, das sogenannte „Restrisiko“ wie Erste-Hilfe-Leistungen, Behandlungen im Notfall, ärztliche Freundschaftsdienste mit einer eigenen Berufshaftpflichtversicherung abzusichern.

Sollten ein angestellter Arzt / Zahnarzt zusätzlich Nebentätigkeiten ausführen, dann sollte ergänzend eine eigene Berufshaftpflichtversicherung für die jeweilige Tätigkeit (soweit nicht anderweitig über den Arbeitgeber mitversichert) abgeschlossen werden.

Für niedergelassene Ärzte ist eine Erweiterung des Versicherungsschutzes notwendig. Üblicherweise sollte der Versicherungsschein (Police) auch angestellte (Fach)-ärzte, angestellten Assistenten, Arzthelferinnen, Auszubildende und gleicherweise auf Praxisvertreter ausgeweitet werden.

Verpflichtung zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung

Gemäß § 21 der Berufsordnung für die Ärzte Bayers (BO) sowie Art. 18 Abs. 1 Nr. 4 Heilberufe-Kammergesetz (HKaG) ist der Arzt verpflichtet, sich hinreichend gegen Haftpflichtansprüche im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit zu versichern.